Vom Wesen und Wirken ätherischer Öle

02. Oktober 2018 | ätherische Öle | 0 Kommentare

Ätherische Öle werden auch als die ‚Seele der Pflanzen‘ bezeichnet. In einem ätherischen Öl ist die Vibration und der ihr ganz eigene Charakter einer Pflanze, in konzentrierter Form, enthalten. Ein ätherisches Öl spiegelt somit den Geist und die Persönlichkeit einer Pflanze wieder.

Es sind konzentrierte Extrakte aus kultivierten und/ oder wild wachsenden Kräutern, Bäumen oder anderen Pflanzen . Sie werden durch Dampfdestillation, Kaltpressung oder durch Abzapfen des Harzes gewonnen.

Sein Duft kann harmonisierend, anregend, beruhigend oder Stimmung aufhellend, wirken.

Es kann uns zu körperlichem und seelischem Wohlbefinden verhelfen und verschiedenste Beschwerden auf eine sanfte Weise lindern.

! Doch aufgepaßt, es gibt gravierende Qualitätsunterschiede bei ätherischen Ölen. !

Sie werden in Duftöle, kommerziell ätherische Öle und ätherische Öle therapeutischen Grades, unterteilt:

Duftöle oder naturidentische Öle werden überwiegend synthetisch hergestellt. Sie lassen meist schon beim ersten Schnuppern vermuten, dass bei vermehrtem Einatmen des Duftes Kopfschmerzen hervorgerufen werden könnten. Jedenfalls ist das bei mir so.

Sie sind schon ab 1Euro zu bekommen und werden überwiegend in Geschäften mit Geschenkartikeln, Drogeriefachmärkten oder auf Weihnachtsmärkten angeboten.

Gewöhnlich werden sie in Duftlampen verwendet. Bei Verdunstung dieser chemischen Substanzen können einige unerfreuliche Wirkungen im menschlichen Körper freigesetzt werden. Daher sind sie auch vom therapeutischen Standpunkt betrachtet, eher nutzlos.

Kommerzielle ätherische Öle haben eine durchschnittliche bis gute Qualität, sind jedoch häufig auch gestreckt oder nicht 100% rein. Hinzu kommt das sie unter Umständen mit einem hohen Dampfdruck von bis zu 70 kg gepresst und durch schnelle Dampfdestillation von nur 2-3 Stunden , gewonnen werden. Auf diese Weise gehen viele wertvolle Botenstoffe verloren und die Pflanzenessenz verliert an Wirkungskraft.

Folgendes sollte auf dem Etikett oder einem Beipackzettel zu finden sein:

  • Deutscher Name des Öls
  • Lateinscher (botanischer) Pflanzenname
  • Gewinnungsart (z.B. Destillation, Kaltpressung)
  • Ursprungsland
  • Angabe des Pflanzenteils aus dem das Öl gewonnen wurde z.B. Rose – Blüte)
  • Angaben über den Anbau (kbA, konventionell, Wildsammlung usw)
  • 100% naturreines ätherisches Öl
  • genaue Füllmenge
  • Chargennummer
  • Sicherheitshinweise
  • Gefahrenzeichen
  • Genaue Angabe von Zusätzen wie z.B. Alkohol

Ätherische Öle therapeutischer Qualität bestehen tatsächlich aus 100 % reiner Pflanzenessenz . Hierfür finden unterschiedliche Pflanzenteile Verwendung – je nach Pflanzenart werden Blüten, Blätter, Harze, Wurzeln, Samen,Hölzer etc. , verwendet.

Sie werden bei möglichst geringem Druck und möglichst niedrigen Temperaturen destilliert, damit die Molekülketten der Pflanze erhalten bleiben und somit das gesamte Wirkungsspektrum der Pflanze zur Verfügung steht.

Darüber hinaus wachsen die verwendeten Pflanzen frei von Pestiziden und Kunstdünger auf.

Zusammenfassend läßt sich sagen, dass es für die Herstellung eines ätherischen Öls mit therapeutischem Grad eines holistischen Ansatz bedarf, der sowohl die Qualität des Samen ( Erbgut ), den Boden auf dem die Pflanze wächst , eine artgerechte Ernte als auch eine schonende Verarbeitung bedarf.

Anwendung und mögliche Gefahren

Bei richtiger Anwendung weisen ätherische Öle keinerlei Nebenwirkungen auf. Sein Duft kann harmonisierend, anregend, beruhigend oder Stimmung aufhellend, wirken. Es kann uns zu körperlichem und seelischem Wohlbefinden verhelfen und verschiedenste Beschwerden auf eine sanfte Weise lindern.

Verwendung finden ätherische Öle in körperlichen Anwendungen wie z.B. Massagen, Bäder, Kompressen, Inhalationen, Salben, Kosmetika als auch in Küche und Haushalt.

Um das Risiko einer allergischen Reaktion auszuschließen ist es empfehlenswert vor der ersten Anwendung eines neuen Öls einen Allergietest durchzuführen. Hierzu tropfen Sie einen Tropfen des Öls auf die dünne Haut des Innenarms und verreiben es dort behutsam. Sollte dort nach kurzer Zeit eine Hautrötung oder Juckreiz zu beobachten sein, ist von der unverdünnten Anwendung abzuraten.

Hautreizende Essenzen
U.a. Gewürznelke , Thymian , Zimtblätter und Zimtrinde

Anwendung bei Kindern
Bei Kindern empfiehlt es sich die ätherischen Öle mit einem Trägeröl zu mischen und grundsätzlich eine geringere Dosierung verwenden. Die Dosierung richtet sich nach der Intensität des Öls und dem Alter des Kindes. Beruhigende Düfte wie Lavendel oder römische Kamille sind für Kinder gut geeignet, aber auch schön duftende Essenzen wie z.B. Rose.

Falls mal was ins Auge geht
Gelangt ein ätherisches Öl versehentlich ins Auge, versuchen Sie es mit mit einem Tropfen Öl zu entfernen, niemals mit Wasser. Natürliche (fette) Öle verdünnt das ätherische Öl. Daher ist es auch ratsam immer ein geeignetes pflanzliches Öl für die Erste Hilfe bei Hautreizungen zur Hand zu haben.

In einigen Bereichen wurde beobachtet, dass ein bestimmtes ätherisches Öl unerwünschte Reaktionen hervorrufen kann:

Während der Schwangerschaft: Angelikawurzel, Anis, Basilikum, Bay, Bohnenkraut, Cistrose, Estragon, Fenchel, Kampfer, Majoran, Melisse, Minze, Muskat, Muskatellersalbei, Myrrhe, Gewürznelke, Origanum, Petersilie, Rosmarien, Thymian, Verbena, Wacholder, Jasmin,Ysop, Zimt und Zedernholz.

Bluthochdruck: Rosmarin, Thymian, Ysop, Salbei.

Epilepsie: Basilikum, Fenchel, Kampfer, Krauseminze, Salbei, Ysop, Zedernholz, Zypresse.

Während homöopathischer Behandlungen: Pfefferminze, Kamille, Kampfer, Thymian.

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Als Massage- & Gestalttherapeutin, begeisterte Networkerin und Aroma-Coach, bin ich, auf Zeit, die Wegbegleiterin an Deiner Seite. Ich begleite Frauen in ihren Veränderungs- und Wachstumsprozessen, wenn es darum geht eine liebevolle Verbindung zu sich selbst zu entwickeln und zu stärken. Mein Credo: Ich folge der Freude! Mehr über mich

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